Gemeinderatssitzung am 12. Januar „Touristische Visionen / Landesgartenschau“

 

Die öffentliche Gemeinderatssitzung am Samstag, den 12. Januar im Kursaal Hirsau beschäftigte sich ausschließlich mit dem Thema „Touristische Visionen / Landesgartenschau“.

Zunächst erhielten die Anwesenden wichtige Informationen durch Impulsvorträge. Der Geschäftsführer der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald, René Skiba, wies auf die Bedeutung von Tourismus als Wirtschaftsfaktor hin und die Notwendigkeit Freizeitangebote attraktiv zu vermarkten. Die Kienleplan GmbH, an der Umsetzung der Remstalgartenschau beteiligt, machte durch ihren Geschäftsführer H. Müller-Meßner deutlich, es geht nicht nur um ein Jahr Gartenschau, und nicht nur um hübsche Blumen, sondern um ernsthafte und zielorientierte Stadtentwicklung. Was der Bürgermeister der Stadt Mühlacker bestätigen konnte. So seien für die Gartenschau in seiner Gemeinde im Jahr 2015 „Schandflecken“ im Ort beseitigt worden, Potenziale gehoben und beispielsweise ein Stadtpark geschaffen worden, den es in der Form vorher nicht gab.

Im Anschluss an die Impulsvorträge wurden Ideen gesammelt, die alle Anwesenden beisteuerten aufgeteilt in drei inhaltlich verschiedene Gruppen. Klar wurde, es wird ein anspruchsvolles Projekt, mit der Nagold als Längsachse, aber auch mit Querachsen, die die Höhen einbeziehen und eine Verbindung zwischen Schwarzwald und Gäu herstellen soll. Über Seilbahnen, Hängebrücken und Mobilitätskonzepte der Zukunft wurde diskutiert, aber auch Vorschläge der anwesenden Jugendlichen aufgenommen, die sich Freizeitangebote wünschten.

Bei genauerer Betrachtung des angedachten Areals einer Landesgartenschau fiel den ca. 50 bis 60 anwesenden Gästen, Bürgern und Gemeinderäten natürlich sofort auf, dass es brachliegenden Flächen wie die Deckenfabrik gibt, die einbezogen werden müssten, damit das Konzept stimmig wird.

Zum Abschluss nahm OB Ralf Eggert den Elan, die Leidenschaft und den Optimismus aus den Diskussionen gerne auf, wies aber darauf hin, dass für ihn ein Schnellschuss in diesem Jahr, nur um die Frist für den Zeitraum einer Landesgartenschau von 2031 bis 2035 zu halten, nicht infrage käme. Sondern oberste Priorität ein in sich stimmiges und schlüssiges Konzept hat, das von, mit und durch die Bevölkerung getragen werden müsse.

Dem schließen sich die Freien Wähler an. Auch wir halten es für wichtig, Maßnahmen der Stadtentwicklung mit einer Landesgartenschau zu verbinden, und dazu bedarf es Zeit. So müssen die Eigentümer von wichtigen Grundstücken einbezogen werden, aber auch ausreichend Zeit für öffentliche Diskussion bleiben. Schließlich geht es darum, was Calw in 15 bis 20 Jahren ausmachen wird. Wie wir in unserer Stadt leben, aber auch, wie wir Freunde und Gäste in unserer Stadt empfangen wollen.

Machen Sie mit! Wir, die Freien Wähler, freuen uns über Jeden, der sich mit seinen Ideen einbringen will und die Zukunft von Calw mitgestalten möchte. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf über unsere Homepage calw.freiewaehler.de, per Mail calw@freiewaehler.de oder sprechen Sie unsere gewählten Vertreter direkt an.

 

Freie Wähler

Gemeinderatsfraktion



 


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