Sitzung des Kultur- und Bildungsausschusses Donnerstag, 7. Mai 2026

Sitzung des Kultur- und Bildungsausschusses
Donnerstag, 7. Mai 2026
Offene Kinder- und Jugendarbeit
Die Stadt Calw plant eine Neuausrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit hin zu
einer sozialraumorientierten, mobilen und vernetzten Jugendsozialarbeit. Kinder und
Jugendliche sollen künftig stärker direkt in ihren jeweiligen Lebenswelten und
Stadtteilen erreicht werden. Dazu wird die Arbeit in die Sozialräume Ost, Zentral und
West gegliedert. Das Jugendhaus bleibt weiterhin zentraler Ankerpunkt, wird jedoch
durch mobile Angebote, Stadtteilformate, den multifunktionalen Raum am Marktplatz
11 sowie den „Fliegenden Treff“ ergänzt. Dem KBA wurde das Konzept der Waldhaus
gGmbH vorgestellt. Karl-Heinz Sche>elmeier wollte es noch genauer wissen: Woher
wissen die Jugendlichen von den wechselnden Angeboten? Wie finden die Mitarbeiter
die entsprechenden Plätze, wo die Jugendlichen sich aufhalten? Das war schnell
beantwortet, die Infos gehen über Schulen und Social Media raus und viele Tre>punkte
sind bereits bekannt – wie beispielsweise der REWE-Parkplatz in Hirsau.
Fraktionsvorsitzender Dieter Kömpf knüpfte an und fragte, wann die WaldhausMitarbeiter von erfolgreichen Aktionen sprechen. Das ist nicht einfach festzulegen aber
soll durch entsprechende Dokumentationen nachvollziehbar sein. Auch ho>e man auf
Impulse von den Jugendlichen selbst, um das Konzept auch immer weiterzuentwickeln
und anzupassen.
Ferienbetreuung
Die Stadt Calw richtet ihre Ferienbetreuung aufgrund des kommenden Rechtsanspruchs
auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2026 neu aus. Künftig wird es eine
zentrale Ferienbetreuung an der Erna-Brehm-Schule geben, organisiert gemeinsam mit
der Waldhaus gGmbH. Ziel ist es, ein verlässliches, qualitativ gesichertes und
gesetzeskonformes Betreuungsangebot für alle Grundschulkinder in den Ferien
sicherzustellen. das Konzept wurde in der KBA-Sitzung vorgestellt. Nach längerer
Diskussion über Standorte und Programmpunkte gab Dieter Kömpf zu bedenken, dass
man irgendwo anfangen müsse. Es werde nachgesteuert, wenn der Bedarf höher ist als
es die Anmeldezahlen aus den letzten Jahren vermuten lassen. Und: „Nicht alles
Wünschenswerte ist auch finanzierbar.“

 


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