Sitzung des Bau- und Umweltausschusses

Donnerstag, 23. Juni 2022

 

Generalsanierung Haffnerbau

In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wurden die Mitgliedern des Gremiums über eine Machbarkeitsstudie zur geplanten Generalsanierung des Haffnerbaus am HermannHesse-Gymnasium informiert. Die Kosten werden bei etwa 6,1. Millionen Euro liegen. Das Gebäude ist Baujahr 1968 und benötigt dringend eine umfassende „Frischzellenkur“. Der nächste Schritt ist, entsprechende Fördermittel für das Vorhaben zu beantragen.

 

Unsere Fraktionsmitglieder hatten zu den Ausführungen des Planers noch einige

Anmerkungen. Thomas Zizmann wollte geprüft wissen, ob die neuesten Fenster im

Haffnerbau aus dem Jahr 2012 noch zu verwenden wären. Laut Stadtverwaltung wird das im Einzelnen erst noch untersucht, sie sollten aber noch nutzbar sein, da man bei den letzten Sanierungsmaßnahmen bereits eine große Sanierung im Blick hatte.

 

Karl-Heinz Scheffelmeier äußerte, für provisorische Schulräume während der

Umbaumaßnahme würde er die ehemalige SRH im Calwer Markt bevorzugen, da eine Containerlösung in der Badstraße bedeuten würde, man müsste auf viele, benötigte Parkplätze verzichten.

Markus Blaich regte an, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach anzubringen, auch wenn es nach Norden ausgerichtet ist.

 

Historische Ortsanalyse und denkmalpflegerischer Werteplan

Ein weiteres Thema auf der Tagesordnung waren die Historische Ortsanalyse und der denkmalpflegerische Werteplan für Calw. Die beauftragte Dr. Annegret Kaiser fasste ihre Ergebnisse für das Gremium zusammen. Insgesamt sind in Calw 207 Gebäude Kulturdenkmale und weitere 88 werden als „erhaltenswert“ bezeichnet.

 

Thomas Zizmann brachte die Frage auf, ob überhaupt alle Eigentümer wüssten, ob ihr Gebäude als Kulturdenkmal eingestuft wurde. Die Stadt nahm das gerne als Anregung mit und sucht nun einen passenden Weg, alle nochmal in Kenntnis zu setzen.

 

Verkehrsuntersuchung Calw-Heumaden

Tagesordnungspunkt 5 drehte sich rund um die Verkehrsuntersuchung in Heumaden. Ein Vorschlag der Fachplaner war in diesem Zuge, die Linksabbiegespur in Richtung Althengstett zu streichen, um den Knotenpunkt B 295/Breite Heerstraße zu entlasten. Das bezeichnete Thomas Zizmann als keine gute Idee. Man solle bedenken, dass dort ein Parkhaus gebaut werde und auch das Telekom-Areal werde entwickelt. Wer dann künftig in Richtung Althengstett fahren wolle, müsse erst nochmal durch ganz Heumaden und belaste dort den Straßenverkehr.

Markus Blaich unterstützte diese Meinung und regte an, die Situation dort erst noch zu beobachten, wenn die Maßnahmen Parkhaus und Telekom-Areal abgeschlossen sind. Sigrid Bantel wollte ergänzend noch wissen, ob auch die Parksituation in der Heinz-SchnauferStraße untersucht wurde, was der Fall ist.

 

Weitere Tagesordnungspunkte

Bei allen weiteren Tagesordnungspunkten nahm die Fraktion der Freien Wähler das weitere

Vorgehen zustimmend zur Kenntnis oder stimmte geschlossen dafür. Alle Themen und

Vorlagen finden Sie unter www.calw.sitzung-online.de/public/



 


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